Die Wienzeile befasst sich mit zeitgenössischer Literatur.
Das Selbstverständnis ist ein SUPRANATIONALES, die Verortung (Vereinslokal), vor noch nicht allzu langer Zeit mit bezug der Zentrale in Wien Hernals erfolgt.

Die literarische Verortung kann mit Schlagworten wie "anarchistisch-avantgardistisch" bestenfalls ungefähr angegeben werden; Verweigerung wider Scheinästhetizismen und Zeitgeistigkeit, und die Schwerpunktsetzung in den Themenbereichen Krieg, Sexualität, Religion und Politik lassen als weitere Orientierungspunkte die Landschaft bereits deutlicher erscheinen.

Worum es aber jedenfalls geht?
Natürlich ums Schreiben. Um die Produktion von Literatur und deren Ausstellung im öffentlichen Raum, um deren Zugänglichmachung. Der private Akt des Schreibens wird ans Licht geholt und transformiert, in ein Gemeingut.

Von Günther Geiger und Thomas Frechberger im Herbst 1989 gegründet, arbeiteten und arbeiten eine Vielzahl von Redakteuren und Autoren mit, unter anderem Juliane Adler, Bettina Balaka, Wolfgang Bauer, Peter Brehl, Manfred Chobot, Thomas Frechberger, Gerhard Häupler, Günther Geiger, Johannes Gelich, Valie Göschl, Elfriede Jelinek, Boyana Jeric, Branco Lukenic, Barbara Macek, melamar, Goran Novakovic, Alexander Schießling, Larisa Schulman, Elena Seliwanowa, Georg Sturmlechner, Eleonore Weber, Peter Paul Wipplinger und viele mehr.

ISSN 2075-8987

Interskript mit Günther Geiger und Barbara Macek über die Geschichte der Wienzeile
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